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Maritime Navigation- and Information Services (MarNIS) – ein europäisches Forschungsprojekt zur Erhöhung der Sicherheit des Seeverkehrs
Operationelle Integration neuer IT- und Navigationstechnologien in der Schiffsführung
Der Bereich Seefahrt der Hochschule Wismar ist ein Partner des Forschungskonsortiums, welches sich im Rahmen eines vierjährigen internationalen Forschungsprojektes mit der Weiterentwicklung maritimer Navigations- und Informationsdienste in der Seeschifffahrt befasst.
Das Projekt gehört zum 6. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union. Zum Konsortium gehören über 50 Partnern aus ganz Europa, die Konzepte und Lösungsvorschläge zur Verbesserung des Risikomanagements im europäischen Schiffsverkehr entwickeln.
Als Realisierungshorizont wurde der Zeitraum ab 2012 bis 2015 angesetzt, so dass die Verfügbarkeit bestimmter in der Entwicklung befindlicher Navigationssystem wie z.B. Galileo oder Space-AIS zu berücksichtigt wurden.
In dieser Woche erfolgt eine erste Demonstration der Forschungsergebnisse insbesondere vor Vertretern der Europäischen Kommission sowie der europäischen Schiffssicherheitsbehörde (ESA).
Dazu wird erstmalig eine Direktverbindung des Maritimen Simulationszentrums ins italienische Genua aufgebaut, um sicherheitskritische und Seeunfallszenarien, wie den Ausbruch eines Feuers an Bord eines RoRo-Fährschiffes oder seines Ladungsunfalls auf einem 8.000 TEU-Containerschiff im Simulator realistisch nachzustellen und dabei das erarbeitete MarNIS-Konzept den den Genua anwesenden über einhundert Experten in seinen Wechselwirkungen zwischen den am Notfallmanagement beteiligten Landstationen und der Besatzung an Bord vorzustellen und deren Verbesserungseffekte anschaulich darzustellen.
Ansprechpartner:
Hochschule Wismar,
FIW, Bereich Seefahrt Warnemünde;
Dr.-Ing. Michael Baldauf;
Tel. +49 (0)381 498 5844
Fax +49 (0)381 498 5802
email: Michael Baldauf


Die Rollen der handelnden Personen (Kapitän oder Steuermann) werden von den Forschern übernommen.
Die Bildregie führen zwei Projektbeteiligte aus den Niederlanden aus.
Sie nehmen die Handlungen für eine Live-Übertragung ins italienischen Genua auf.



Im Vordergrund (auf dem großen Monitor rechts) ist der Kontrollraum in Genua (untere Bildhälfte des Monitors) sowie die dort empfangenen Bilder zu sehen.
Ganz links (in der oberen Bildhälfte) auf der Brücke im MSCW ist der Projektmitarbeiter Dr. Michael Baldauf zu sehen, der in die Rolle des Kapitäns geschlüpft ist.
In der Mitte ist die Moderatorin in Genua (Karen Witchalls) zu sehen und ganz rechts ein Sichtkanal des Simulators.




Abstract:
MarNIS is an Integrated Research Project in the 6th Frame Work Programme, bringing together 50 partners to develop Maritime Navigation and Information Services on a pan – European basis.
The MarNIS consortium comprises a wide spectrum of experienced partners and subcontractors who will endeavour to find innovative global and European solutions for operations and activities performed and experienced daily in the maritime sector.
In the frame of the cluster covering on board navigation subjects, field studies were performed on board of ships to investigate the situation with respect to the occurrence of alarms and its handling by the bridge team. The conduction of the investigations were coordinated by HS Wismar, Dept. of Maritime Studies Warnemünde. The results of the studies as well as the developed concepts for future alarm management onboard were directly forwarded to IMO Correspondence group on INS and applied in the new IMO performance standards for integrated navigation systems. 
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